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County Dublin

In Dublin's fair city, where the girls are so pretty... ist ein bekanntes irisches Volkslied über eine schöne irische Fischersfrau namens Molly Malone und wird als die inoffizielle Hymne von Dublin, Irlands Hauptstadt mit einem schon fast hektischen Flair, verstanden.

Dublin ist ein County der Provinz Leinster und unterteilt sich in vier Verwaltungsabschnitte. Im Norden liegt Fingal, im Südwesten South Dublin, im Osten direkt an der Küste liegt Dublin City und im Süden Dún Laoghaire-Rathdown.

 

Fingal

Der Name stammt von den gälischen Wörtern Fine Gall und bedeutet Land der hellhaarigen Fremden, womit Wikinger gemeint waren, die Norden von der heutigen Dublin City ihre Siedlungen errichteten. In Fingal finden Sie auf einer 450 km² großen Fläche unberührte Landschaften, Fischerdörfer, pittoreske Küsten und lebhafte, historische Städtchen, wie beispielsweise die Stadt Swords. Das Fischerdörfchen Howth ist immer einen Besuch von Dublin aus wert, um mit einem Eis auf dem Pier entlangzuwandern und Ireland's Eye zu bewundern. Auf der Suche nach dem Kultur und Geschichte wird man am Hill of Tara oder am Fluß Brú na Boinne fündig, um nur zwei der vielen Möglichkeiten zu nennen.

 

South Dublin

Alle größeren Straßen führen durch Süddublin in die Republik. Trotzdem lohnt es sich haltzumachen und sich im Áras Chronain Irish Cultural Centre über Irlands Geschichte zu informieren oder in einem der 1.400 Hektar großen Parks zu entspannen. South Dublin ist besonders für Familien interessant mit dem Fort Lucan Adventure Land, Superdome und vielen anderen Unterhaltungs- und Outdooraktivitäten. Im Oktober ist das jährliche Hallowfest ein Muss, auf dem ein magisches Halloween gefeiert wird.

Dublin City
Der alte irische Name der Stadt "Dubh Linn" bedeutet soviel wie schwarzer Tümpel oder Sumpf. Der moderne irische Name "Baile Átha Cliath" – Stadt an der Hürdenfurt - bezieht sich auf eine Siedlung am schwarzen Tümpel. Nach regelmäßigen, gewaltvollen Raubzügen beschlossen die Wikinger im 9. Jahrhundert sich in Irland anzusiedeln und eröffneten einen Handelshafen an der Stelle, wo der Fluß Poddle in die Liffey mündete, am schwarzen Tümpel (dubh linn). Der Liffey entspringt im County Wicklow, fließt durch Irlands Hauptstadt und mündet an der Ostküste Irlands in die Dublin Bay und damit in die Irische See.

Dublin City ist eine musikalische Stadt, geprägt von Kunst, Immigration, Business, Lebensfreude. All dies lässt sich auch gut in einem Sprachaufenthalt Dublin erleben. Denn die Stadt ist ein bunter Topf und bietet etwas für Nachtschwärmer, Kulturverrückte, Gourmets und Künstler - jeder wird in dieser Stadt etwas finden, das er mag. Da gibt es das Pubviertel mit der berühmten Temple Bar, die St. Patrick's Cathedral, Restaurants oder auch das Trinity College mit berühmten Book of Kells, dessen berühmteste Schüler z.B. Oscar Wilde oder Samuel Beckett waren.

Eins der Wahrzeichen Dublins ist die Half Penny Bridge, auch liebevoll Ha'Penny Bridge genannt. Sie erhielt ihren Namen in der Zeit, als noch ein halber Penny Wegzoll für die Überquerung der ursprünglich schwarzen Brücke verlangt wurden. Die Brücke verband die Liffey Street mit dem Stadtteil Temple Bar. Woher der Stadtteil seinen Namen hat ist nicht eindeutig geklärt, ob von dem Dekan des Trinity College, Sir William Temple, oder als eine Nachahmung der Temple Bar in London. Das Viertel war sehr lange verfallen und daher preiswert, erst ab 1990 wurde Temple Bar wieder als Kulturviertel aufgebaut, wobei darauf geachtet wurde, die alte historische Architektur zu erhalten. Jetzt beherbergt das Viertel viele künstlerische Attraktionen in Dublin und ein vitales Nachtleben für Dublins Touristen.

Dún Laoghaire-Rathdown
Dieser Abschnitt Dublins zeichnet sich durch achäologische und historischen Monumente aus, die bis zu 4.000 v. Chr. zurückgehen. Viele diese Bauwerke können auf einfachen Stadtwegen besucht werden. Besonders zu empfehlen ist das Dalkey Castle & Heritage Centre.

Aber auch auf ein literarisches Erbe kann die Region stolz sein, bringt einen doch ein Strandspaziergang nach Sandycove zum Martello Tower, wo James Joyces eine Woche an seinem Werk Ulysses schrieb. In diesem Tower wohnte Oliver St. John Gogarty, Hobbyschriftsteller und literarische Vorlage für die Person des Buck Mulligan in Ulysses. Eine weitere literarische Berühmtheit, Samuel Beckett, lebte in Foxrock Village.

 

 

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