| Geschichte & Kultur |
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Die Geschichte der grünen Insel ist turbulent und reicht bis in nach 10.000 v. Chr. zurück. Wie in jedem Land ist die kulturelle Entwicklung stark mit der geschichtlichen Entwicklung verknüpft.
1014 n. Chr. Nach der großen Schlacht gegen Brian Ború bei Clontarf siedeln sich die Wikinger in Irland r.an, beginnend mit der Siedlung Dubh Linn (Schwarzer Pool), Grundstein für die heutigen Stadt Dublin.
1169 n. Chr. Die "800 Jahre englischer Herrschaft" beginnen mit der Ankunft walisischer und normannischer Barone, die von König Henry II. entsandt worden.
1366 n. Chr. Die Barone bringen sich in die irische Gesellschaft ein und bauen Städte, wie z.B. die Stadt Kilkenny, deren mittelalterlicher Charakter großteils bis heute erhalten geblieben ist. Um die Anerkennung der englischen Herrschaft auszubauen und die Verschmelzung der Barone mit der irischen Gesellschaft zu unterbinden, werden die "Statues of Kilkenny" erlassen. Diese verbieten Mischehen mit Iren, die irische Sprache und die Gebräuche.
1594 n. Chr. Hugh O'Neill, Earl of Tyrone, fordert Unterstützung aus England, um das Dach seines Schlosses neu zu decken. Er verwendet das Geld statt dessen für Munition. Dies war der Beginn eines neunjährigen Krieges. 1607 n. Chr. Hugh O'Neill kämpfte erfolgreich sieben Jahren gegen Elisabeth I. Dann muss er doch aufgeben. Er und 90 weitere Anführer aus Ulster verlassen Irland für immer und überlassen Ulster der englischen Krone und der sogenannten Plantation Policy.
1641-1829 n. Chr. Blutige Religionskriege werden ausgetragen, irischen Katholiken werden verfolgt und unterdrückt.
1801 n. Chr. The Act of Union vereinigt Irland politisch mit Großbritannien.
1845-51 Missernten führen zu einer großen Hungersnot in Irland. Die britische Regierung überlässt Irland sich selbst. Die Folgen: Geschätze Todesopfer von bis zu einer Million, zwei Milliionen Iren emigrieren.
1919-21 Irischer Unabhängigkeitskrieg. Der Krieg endet mit einem Anglo-Irischen Vertrag, der 26 irischen Counties Unabhängigkeit gewährt und sechs protestantischen Counties in Ulster die Wahl lässt, wozu sie gehören möchten.
1922 Ein freier irischer Staat wird gegründet.
1948 Nach einem Bürgerkrieg und zehn Jahren politischer Unbeständigkeiten wird eine neue Regierung gewählt. Diese Regierung erklärt die Republik Irland.
1969 Aufruhr in Nordirland, die in der Schlach am Bogside endet ist der Beginn der Unruhen "troubles" in Nordirland.
1972-1993 In Nordirland finden blutige Straßenschlachten und Außeinandersetzungen zwischen Iren und Briten statt. Ein offizielle Erklärung im Jahr 1993 in Downing Street in London unterzeichnet vom britischen Premiermininster John Major und dem irischen Prime Minister Albert Reynolds soll den Unruhen ein Ende bringen. Die 90er Jahre
1994 Der Anführer der Sinn Féin Gerry Adams verkündet das Ende der Gewalt im Namen der IRA.
1998 Ein Seitenflügel der IRA verübt im County Omagh einen Bombenanschlag, bei dem 29 Menschen sterben und 200 verletzt werden. Geschickte Arbeit der Politiker verhindern einen Gegenschlag, dies ist vorerst der letzte Anschlag im Rahmen der troubles. |








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